Hornby LMS Tenderlok 1938-1939

1938, drei Jahre nachdem Märklin sein HO-Sortiment eingeführt hatte, begann Hornby mit seinen OO-Spur-Modellbahnen. Da Märklin-Gleise in ganz Europa exportiert wurden und Hornby Dublo gerade erst am Anfang stand, entschied man sich für die deutsche Spurweite von 16,5 mm, die sich bis heute bei britischen Modellbahnen durchgesetzt hat. Genau genommen müsste die Spurweite für OO 18 mm betragen, wenn man einen exakten Maßstab wünscht.

Dies ist meine einzige Hornby-Dublo-Lokomotive aus den Jahren 1938/39. Ich muss vorsichtig mit ihr umgehen und sie fährt nur, wenn ein Besucher Interesse zeigt; ansonsten steht sie hinter Glas. Die vordere Kupplung fehlt bereits und wurde durch eine Nachkriegskupplung ersetzt; ansonsten ist sie komplett original von 1938.

Obwohl meine Lokomotive die LMS-Variante ist, wurde sie auch in den Lackierungen der GWR, LNER und SR gebaut. In den Bildunterschriften erkläre ich die Unterschiede zwischen den Vorkriegs- und Nachkriegsvarianten.

Es ist stark abgenutzt und hat einiges mitgemacht.

Irgendwann in der Vergangenheit hat jemand versucht, es zu verwittern

Die Beschriftung aus der Vorkriegszeit ist deutlich erkennbar; nach dem Krieg war sie wesentlich einfacher. Manchmal lässt sich das Baujahr einer Lokomotive anhand der verwendeten Abziehbilder bestimmen.

Hier sieht man die massiven Hinterräder und die flache Hinterkupplung aus der Vorkriegszeit. Die Kupplung passt gut zu den Kupplungen der Trackmaster-Güterwagen von 1949. Für modernere Wagen gibt es die vordere HD-Kupplung. (Ich beabsichtige, mir später eine alte Kupplung für hinten zu besorgen.) Ich fahre diese Lokomotive mit reduzierter Last, um den Motor nicht zu überlasten.

VORKRIEGSMODELL: Keine Aussparung an der Unterseite des Pufferbalkens, vernickelte Puffer, frühe Kupplung und Beschriftung in Gold. (viel später ist dies Silber).

VORKRIEGSMODELL: Keine Aussparung an der Unterseite des Pufferbalkens, vernickelte Puffer und "HORNBY"-Schriftzug auf der Oberseite der Feuerraumtür

Links vom Antriebsrad ist der Kopf des Splints für die Nachlaufräder zu sehen. Die Stromabnehmer mit den beiden federbelasteten Löffeln unterscheiden sich nicht vom Nachkriegstyp.


LINKS- Freie Sicht auf die hintere Kupplung; beachten Sie, dass sich die Hinterräder auf und ab bewegen lassen.

Eine detaillierte Betrachtung der Lokomotive wäre unvollständig ohne einen Blick auf den Motor. Hier sieht man den Hufeisenmagneten. Ich habe die Verkabelung nicht erneuert, da sie noch zu funktionieren scheint und ich die Lokomotive so originalgetreu wie möglich erhalten möchte. An einigen Stellen bröckelt das Druckgussmaterial der Lokomotive leicht, daher versuche ich, sie nicht zu oft anzufassen. Dieser Artikel war ihr großer Auftritt.