1952 – Triang Princess Elizabeth – schwarze Lackierung

Die erste "Princess Elizabeth" in schwarzer Lackierung war bereits 1950 von Rovex hergestellt worden (und ist in der Datenbank bereits erfasst); auch wenn das Gehäuse bei der Einführung von Triang Railways im Mai 1952 unverändert blieb, erfuhr das Fahrwerk bis zum Herbst 1952 grundlegende Änderungen. Das Fahrwerk bestand nun aus Metall, während die ursprüngliche Ausführung aus Kunststoff gefertigt und viel zu leicht gewesen war. Zudem neigte diese zu Verformungen, was dazu führte, dass die Lokomotive zu einer Seite zog. Die Räder waren nun ebenfalls aus Metall und nahmen den Strom direkt vom Gleis ab, wodurch die Messing-Schleifstifte – die zuvor die Stromabnahme eingeschränkt hatten – überflüssig wurden. Auch der Motor war verbessert worden und ließ sich nun mühelos ausbauen, ohne dass das Fahrwerk zerlegt werden musste. Das Gehäuse bestand jedoch weiterhin aus Celluloseacetat, was zu Verformungen führte; dieses Problem wurde erst um 1956 behoben. Im Vergleich zum Modell von 1950 stellte die Ausführung von 1952 eine deutliche Verbesserung dar, wobei bis 1958 noch weitere Änderungen folgen.
Links: Vorderansicht der Lokomotive in ihrer frühen Ausführung.
Eine frühe Variante mit deutlichen Spielspuren und einer größeren Reparatur an der Pufferbohle. Beachten Sie die Nummer "46201"; diese wurde einige Jahre später entfernt und durch eine neutrale Platte ersetzt, um bei späteren Varianten die Verwendung anderer Namen und Nummern zu ermöglichen. Nach einigen Jahren wurde das vordere Drehgestell mit einer Kupplung versehen. Die Lokomotive war mit der frühen offenen Hakenkupplung (Typ Mk2) ausgestattet. Sie erhielt nie die geschlossene D-Kupplung (Mk3), da die Lokomotive bereits 1959 in "Princess Victoria" umbenannt worden war – ein Modell, das in einem späteren Artikel dieser Datenbank behandelt wird.
Ab 1956 wurden Sicherheitsventile aus Messing verbaut; zudem wurde 1955 ein neuer Tender gefertigt (unten sind beide Tender zum Vergleich nebeneinander abgebildet). Ab 1956 kam Polystyrol als Material zum Einsatz, und die Lokomotive erhielt zu diesem Zeitpunkt eine matte Lackierung.

Die Räder sind nun aus Metall – wenn auch noch nicht in der durchbrochenen Ausführung –, stellen aber eine enorme Verbesserung gegenüber den Kunststoffrädern der ersten "Princess"-Lokomotive aus dem Jahr 1950 dar.

Die frühen Kunststoffe neigten dazu, sich zu verziehen; dies ist im Bereich des Schornsteins erkennbar, wo die Befestigungsschraube im Laufe der Jahre zu fest angezogen wurde.

Ansicht von oben, die die vier Kunststoffsicherheitsventile zeigt, welche 1956 durch zwei Messingsicherheitsventile ersetzt wurden.

Ansicht von unten, die die Stromabnehmer und das Antriebsritzel zeigt – damals alles aus Messing gefertigt.

In dem Modell wurde der Motor X02 oder X03 verwendet (der spätere X04-Motor verfügte über zwei Ölfilz-Pads). Die Kuppelstangen sind glatt; spätere Modelle hatten geriffelte Kuppelstangen .

Das Celluloseacetat hat sich in der Mitte verzogen, wodurch das Gehäuse nun stramm auf dem Fahrgestell sitzt. Deutlich erkennbar sind die Schriftzüge "Tri-ang" und "Made in England".

Hier ist das frühe Namensschild mit erhabenen Buchstaben zu sehen. Es wurde oft gefragt, warum die 1953 erschienene grüne "Princess" keinen anderen Namen erhielt. Möglicherweise machten die erhabene Schrift auf dem Gussformteil und die Nummer an der Feuerbüchstür einen anderen Namen unmöglich. Später war das Namensschild glatt, sodass Aufkleber mit unterschiedlichen Namen verwendet werden konnten. Deutlich erkennbar sind auch die frühen, glatten Kuppelstangen.

Frühe R-Nummer unter dem Lokomotivgehäuse. Nachdem die grüne Lokomotive bereits eine Zeit lang auf dem Markt war, wurde diese Angabe in "R.50/53" geändert.

Die frühen Betriebsnummern wurden im Heißdruckverfahren in Weiß aufgebracht; später ging man zu Abziehbildern mit einer ansprechenden Umrandung über, die den Führerstandsbereich der Lokomotive deutlich aufwertete. Über der Nummer ist die Klassifizierung "7P" zu erkennen. In den 1950er Jahren änderten die British Railways die Klassifizierung in "8P", und Triang zog einige Jahre später nach.

Frühe Tender-Ausführung von 1950 bis 1955. Obwohl er Mitte 1955 durch eine Neukonstruktion ersetzt wurde, ist es schade, dass man die geschlossenen Achslager nicht beibehalten hat – sie sahen gar nicht schlecht aus. Die Mk2b-Kupplung datiert diesen Tender auf die Zeit ab Mitte 1953.

Der Tender aus neuer Fertigung wurde ab Mitte 1955 hergestellt. Da ab 1956 Polystyrol verwendet wurde, zählt dieses Exemplar zu den wenigen aus Celluloseacetat gefertigten Tendern, was seine Herstellung eindeutig auf das erste Produktionsjahr datiert.

Links ist der frühe Tender (1950–1955) zu sehen, rechts der überarbeitete Tender (1955–1974). Achten Sie auf die Details, die sich bei den beiden Varianten geändert haben.

Links der frühe Tender ohne Detaillierung am Heck; rechts mit umfangreichen Details am Heck. Beide Modelle bestehen aus Celluloseacetat und sind mit Mk2b-Kupplungen ausgestattet.

1957 – Triang-Katalog
Beachten Sie die Ausstattung der späteren Version mit Sicherheitsventilen aus Messing.

1958 – Triang-Katalog
Zwar blieb eine "Princess"-Lokomotive in schwarzer Lackierung im Katalog, doch handelte es sich dabei um die "Princess Victoria" – ein Modell, das zu einem späteren Zeitpunkt behandelt wird.
